Origin: EA kontert Steam mit eigener Rabattaktion - 50 Prozent Preisreduzierung
Electronic Arts reagiert auf Valves Steam Summer Sale mit einer eigenen Rabattaktion. Ab sofort erhaltet ihr auf ausgewählte Spiele des Branchenriesen 50 Prozent Preisnachlass. Im Angebot befinden sich unter anderem Highlights wie Battlefield 3, Mass Effect 3, FIFA 12 und Need for Speed: The Run.
Schnäppchenjäger aufgepasst: EA gewährt Origin-Nutzern einen Rabatt von bis zu 50 Prozent auf ausgewählte Games.
Die Rabattschlacht möge beginnen: Electronic Arts hat bei Origin den Summer Sale ausgerufen. Nutzer von EAs Online-Vertriebsplattform können ab sofort Highlights wie Battlefield 3, FIFA 12 und Need for Speed: The Run für die Hälfte des unverbindlichen Verkaufspreises erwerben. Damit reagiert der Publisher offenbar auf Valve, die bei Steam bereits seit einigen Tagen eine ähnliche Aktion laufen haben. Das gegenwärtige Angebot ist nach Angaben von Electronic Arts noch bis zum 19. Juli gültig. Schnäppchenjäger sollten also schnell zuschlagen.
Einen Überblick über das vollständige Origin-Saisonangebot des Branchenriesen bekommt ihr auf der eigens eingerichteten Webseite. Lasst es uns wissen, wenn ihr euch etwas gekauft habt. Übrigens: Vor knapp einem Monat hat EA lauthals verkündet, dass es bei Origin keine extremen Rabatte geben wird. Origin soll nicht zu einem "Ramschladen" verkommen, so ein Sprecher des Unternehmens damals. Offenbar ist man von der Meinung jedoch schnell abgerückt.
EA über Free2Play: "So mancher Battlefield 3-Spieler würde auch einen US-Dollar für das Nachladen zahlen"
EA glaubt an eine Free2Play-Zukunft, CEO John Riccitiello erklärt warum. Hätte ein gratis zugänglicher F2P-Titel die Spieler erst einmal erreicht und sie begeistert, wäre die Schwelle zum Bezahlen schnell überschritten. Für ein Beispiel, um dies zu veranschaulichen, hielt Battlefield 3 her. Engagierte Spieler, die man fürs Nachladen der eigenen Waffe mit einem US-Dollar zur Kasse beten würde, wären laut dem CEO nicht mehr allzu preisempfindlich.
Nachladen bei Battlefield 3 ist und bleibt hoffentlich kostenlos. Auch wenn EA glaubt, dass so mancher Spieler dafür einen US-Dollar locker machen würde.
Electronic Arts möchte zum reinen Digitalanbieter von Spielen avancieren und dabei vollständig auf das Free2Play-Finanzierungsmodell setzen, soviel ist bekannt. Bei dem System erhalten Interessierte kostenlosen Zugriff auf ein neues Spiel und können sich über sogenannte Mikrotransaktionen, also kleine finanzielle Mehrausgaben, ausrüstungstechnisch verbessern oder andere Boni im jeweiligen Spiel verschaffen. Durch das System erhalten naturgemäß viel mehr Spieler die Möglichkeit, in einen neuen Titel hinein zu schnuppern. Einstiegshürden wie etwa ein Anschaffungspreis klassischer Spiele von rund 50 Euro oder monatliche Abo-Gebühren bei Online-Spielen fielen weg.
Mit der steigenden Masse an potenziellen Kunden summiere sich auch der mögliche Gewinn für die Hersteller. Diese Einnahmen können laut Electronic Arts-CEO John Riccitiello Beträge traditioneller Einkünfte übersteigen, zumindest wenn die nötige Qualität geboten wird. Die Führungsperson des Publishers erklärt es folgendermaßen, beispielhaft und an Hand eines derzeit sehr beliebten Vollpreisspiels: "Nehmen wir an, jemand spielt bereits sechs Stunden Battlefield 3 und ihm geht die Munition aus. Wenn wir diesen Spieler um einen US-Dollar für das Nachladen beten würden, dann glaube ich [dass er ihn bezahlen würde]. Man ist zu diesem Zeitpunkt nicht besonders preisempfindlich."
Riccitiello fährt fort: "Das Modell ‚erst spielen, dann zahlen' funktioniert, wenn sich Spieler in einen Titel vertiefen können, wenn sie zehn, zwanzig, dreißig oder fünfzig Stunden mit einem Spiel verbringen können. Wenn sie bereits so lange spielen, haben sie bereits sehr viel investiert. Zu diesem Zeitpunkt kann die Bindung bereits sehr hoch sein." An dieser Stelle wohl, glaubt Electronic Arts' CEO, sei das Level erreicht, in dem Spieler gerne und großzügig für den Spaß zahlen würden. "Ein großartiges Modell, das eine wesentlich bessere Zukunft für die Spiele-Industrie repräsentiert", sagte Riccitiello laut xbox360achievements.org während eines Aktionärstreffens über die Free2Play-Zukunft von EA.
Battlefield 3 Premium: EA-Service soll Call of Duty - Elite von Activision übertreffen
Frank Gibeau, Präsident von EA Labels, sieht im Battlefield 3 Premium-Service eine bessere Zusatzplattform als im Call of Duty: Elite-Angebot von Konkurrent Activision. Nach Angaben Gibeaus ist EA mit der aktuellen Verkaufszahl des Premium-Dienstes mehr als zufrieden und möchte in Zukunft ähnliche Service-Plattformen auch für andere Spieletitel anbieten.
Frank Gibeau, Präsident der EA Labels, hat sich in einem Interview über den großen Erfolg der Battlefield Premium-Plattform geäußert. Zukünftig sollen auch andere Spieletitel ähnliche Service-Dienste bekommen.
Nach den neuesten Angaben eines hohen EA-Angestellten ist der US-Konzern offensichtlich mit dem Erfolg seines Battlefield 3 Premium-Pakets überaus zufrieden. Im Interview mit der Internetplattform gamesindustry.biz äußert sich der Präsident der EA Labels, Frank Gibeau, über den Vergleich zu Activisions Service-Plattform Call of Duty: Elite und die mögliche Zukunft von Service-Plattformen für andere Spieletitel. Entscheiden sich Battlefield-Spieler für den Kauf des Premium-Paketes (rund 50 Euro), erhalten sie neben zusätzlichen Ausrüstungsgegenständen auch Inhaltserweiterungen und Spiel-Updates zu früheren Zeitpunkten als "Otto-Normal-Spieler".
Im Interview erklärt Gibeau außerdem, dass der Battlefield 3 Premium-Dienst die Elite-App von Activision "übertrifft" und in Zukunft "auch immer noch übertreffen wird" - gemessen an Inhalten und den zukünftigen Diensten, die der Premium-Service liefern soll. Zwar habe EA von der Call of Duty: Elite-Plattform einiges lernen können, jedoch habe der Publisher bereits vor der Elite-Veröffentlichung ähnliche Abo-Dienste angeboten, so der EA-Labels-Präsident. Weitere Infos findet ihr in unserer aktuellen News zum Battlefield 3 Premium-Dienst, das Interview mit Frank Gibeau könnt ihr auf gamesindustry.biz nachlesen.
Max Payne 3: Grafik am Limit - Beeindruckende Screenshots aus der PC-Version veröffentlicht
Wir haben brandaktuelle Screenshots aus der PC-Version von Max Payne 3 für euch. Diese zeigen euch die Engine von Rockstars neuem Actionspiel am Anschlag. Schaut unbedingt hier rein!
Einige neu aufgetauchte Screenshots zeigen die Grafik von Max Payne 3 am Limit.
Max Payne 3 ist bekanntlich seit einigen Wochen auf dem Markt und macht optisch auf PC wie auf Playstation 3 und Xbox 360 eine gute Figur. Wir haben einige neue Screenshots zum Actionspiel, die euch das ganze Potential des Grafikmotors präsentieren. Schaut euch die Bilder einfach unterhalb dieser Meldung in der Bildergalerie an. Vergrößert sie, um mehr Details erkennen zu können.
In Max Payne 3 spielt ihr - wie könnte es anders sein - die Rolle des ehemaligen Polizisten Max Payne, der sich nach wie vor auf seinem Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Familie befindet und dabei über immer mehr Geheimnisse und Verschwörungen stolpert. Einen Foreneintrag mit den beeindruckenden Screenshots findet ihr hier. Wir haben natürlich auch eine Themenseite zum Action-Kracher Max Payne 3 eingerichtet. Auf dieser findet ihr andauernd neue Informationen und Berichte zum dritten Teil der Max Payne-Saga.
Kosten für Telekom-Konkurrenz sollen gesenkt werden
Koalition möchte Breitbandausbau beschleunigen
Dass es in Deutschland kaum neue Internetnutzer gibt, wie der kürzlich veröffentlichte (N)ONLINER Atlas verdeutlicht hat, dürfte an dem schleppenden Breitbandausbau liegen. Dies ist der schwarz-gelben Regierungskoalition ein Dorn im Auge und möchte diesen mit zum Teil drastischen Maßnahmen vorantreiben.
Dem der Wirtschaftswoche vorliegenden Abschlussbericht der von der CDU/CSU und FDP eingerichteten Koalitionsarbeitsgemeinschaft „Ländliche Räume“ nach, der am 25. Juni 2012 verabschiedet jedoch noch nicht veröffentlicht wurde, soll „die digitale Spaltung Deutschlands“ verhindert werden. Als Maßnahme sieht die Arbeitsgruppe vor, dass „interessierte Anbieter uneingeschränkten Zugang zu allen Kabelverzweigern und Schaltverteilern bekommen sollen“. Zudem soll nach Angaben der CDU-Bundestagsabgeordneten Ingbert Liebing die Teilnehmeranschlussgebühr (TAL), die zu zahlende Miete für die Mitbenutzung des Telekom-Netzes, auf das den „tatsächlichen Marktpreisen und einem abgeschriebenen Netz“ orientierte Niveau gesenkt werden.
Zum Schutz der Deutschen Telekom wurden solche Vorschläge nie umgesetzt, dies soll sich der jetzigen Situation nach entsprechend ändern, was dem Bonner Konzern Einnahmeausfälle in dreistelliger Millionenhöhe bescheren könnte. Solches Handeln ist bei Betrachtung der von der Bundesregierung im Jahr 2009 beschlossenen Breitbandoffensive mehr als nötig, die im Jahr 2014 bereits 75 Prozent und bis 2018 alle Haushalte mit einem schnellen Internet-Anschluss mit einer Mindestgeschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde versorgen sollte.
Ob alle Maßnahmen in dieser Art umgesetzt werden, steht in den Sternen, da offenbar bereits einzelnen Abgeordneten der FDP die Schritte zu weit gehen.